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Das heutige Kurhaus diente in dem 1852
von dem Kreisbaumeister Kruse angelegten Park zunächst
als Unterkunft der Schützenkorporation Schöningen.
Nachdem die Schützen 1886 das Haus verkauften, richtete
Heinrich Loof 1888 hier einen Hotel- und
Gaststättenbetrieb mit angeschlossener Kurbadeanstalt
ein, in der noch 1970 medizinische Anwendungen
verabreicht wurden. Ein schwerer Rückschlag war ein
Brand, der 1913 den Saal des Kurhauses zerstörte. Der
inzwischen eingetretene 1. Weltkrieg und die sich
anschließende Inflationszeit, ließen den Wiederaufbau
ins Stocken geraten, so dass der Saal erst 1927 wieder
in Betrieb genommen werden konnte. Nachdem er viele
Jahre als Kino genutzt wurde, dient der Kurhaussaal
heute als Kegelbahn, dem ein gutbürgerliches Restaurant
angeschlossen ist. |