|
Diese heute gut ausgebaute Straße hieß
bis 1875 Taternlochsweg und erhielt dann ihren Namen zu
Ehren des deutschen Kaisers Wilhelm I. Der seinerzeit
nicht ausgebaute Weg führte an den nördlichen
Wallanlagen der Stadt entlang, auf denen 1873 die ersten
Häuser entstanden. In seinem unteren Bereich berührte
der Weg das "Tatrenloch", eine früher gern von zigeunern
als Lagerplatz genutzte Quelle, die sich einst in Höhe
der Einmündung der Augustastraße befand. Nachdem sich
eine Frau in dem Wasserloch ertränkt hatte, wurde es mit
Erde verfüllt. Hier sehen wir den oberen Bereich der
Straße, die 1973 dem ständig zunehmenden Verkehr
entsprechend ausgebaut wurde. rechts ist die Gärtnerei
von Tobias Valnetin zu sehen, die heute noch, allerdings
unter anderem Namen, besteht. oberhalb davon sehen wir
die einst bekannte Gaststätte "Zum Heidenkönig" die 1876
eröffnet wurde und 1993 des Spitzhacke zum Opfer fiel,
um einem Autohaus Platz zu machen. |